Pflege

Ein Welpe muß täglich gekämmt werden.

Hört sich komisch an, ist auch nicht wegen der Pflege sondern das er sich an die Bürste und an den Kamm gewöhnt.

Nach der 10. Woche sollte man den Welpen baden, aber ohne Spülung, anschließend fönen.

Zum Kämmen und fönen legt man ihn auf den Tisch.

 

Man sollte auch täglich nachsehen ob Kot im Fell hängengeblieben ist, und ihn entfernen. Es sollte regelmäßig nach den Ohren gesehen werden, evtl. müssen Haare aus den Ohren gezupft werden, sonst wachsen sie wieder nach innen und können sich entzünden. Die Haare unter den Pfoten sollten auch nicht vergessen werden.

Wenn der Hund ungefähr 6 Monate alt ist, hat er sich an die Arbeiten gewöhnt, man geht dazu über, nur noch zu kontrollieren und alle drei Tage mit Kamm und Bürste zu arbeiten.

Dieses macht man dann schon mit einer Kämmlotion.

Spezielle Problemzonen sind: hinter den Ohren, unter den Achseln der Vorderbeine, an den Schenkelinnenseiten der Hinterbeine und unter dem Kinn.

Man badet ihn in regelmäßigen nicht zu langen Abständen und benutzt nun auch eine Spülung um das Haar geschmeidig werden zu lassen.

Die Abstände der gründlichen Pflege werden größer.

Wenn der Hund ca. 2 Jahre alt ist, bekommt er sein normales Haarkleid.Bis auf die Problemzonen reicht es dann, wenn man ihn nach Bedarf bzw. alle 14 Tage gründlich durch arbeitet.

Ich handhabe es folgendermaßen:

Man legt den Hund auf die Seite, zieht eine Linie vom Vorderbein bis zum Hinterbein. Die Haare nach unten( Bauch ) werden mit Lotion eingesprüht, nicht zu naß sondern als feuchter Film, dann mit der Bürste und hinterher mit dem Kamm durcharbeiten.

Hat man einen richtigen Knoten, sprüht man ihn separat ein, evtl. auch mit Öl, läßt es einwirken und zieht es langsam auseinander. Dieses geht sehr gut mit den Endzinken des Metallkammes. Man zieht nie einen Knoten raus, indem man von der Haut weg einen Knoten rausreißt, sondern man fängt bei den Haarspitzen an und arbeitet zur Haut hin. Man hält dabei die Haare mit der einen Hand an der Haarwurzel fest, so reißt es nicht an der Haut und dem Hund tut es nicht weh.

So macht man Lage für Lage und Seite für Seite. Das Hinterteil sowie die Brust macht man im Stehen.

Ist mal ein Knoten so schlimm, daß weder Öl noch sonst was hilft, greift man zur Schere. Man schneidet den Knoten nicht ab, sondern auf. D.h. man schneidet von den Haarspitzen senkrecht bis zur Haut. So löst sich der Knoten ohne daß man eine kahle Stelle hat. Die Beine werden andersherum gebürstet, nämlich gegen den Fall. Oben angefangen und bis zur Pfote runter gehen.

Die Haare über den Augen sollten nie abgeschnitten werden. Wenn man sie nicht zusammenbinden will, kann man sie auch mit einer Effilierschere ausdünnen, es sollten immer ein paar Haare die Augen bedecken.

Vor jedem Bad sollte man den Hund gründlich durcharbeiten. Ein kleiner Knoten wird durch Wasser und Shampoo zu einem riesigen Ballen. Der Hund wird shampooniert, ausgespült, Spülung einmassiert – diese sollte 8 Minuten einwirken, den Hund dafür aus der Wanne nehmen und in ein Handtuch wickeln – danach ausspülen, nicht auswaschen. Dann wird er gefönt und gleichzeitig gebürstet.